Meine 2 wunderschönen Tage im Kruger Nationalpark: Es gibt so viel Spanndendes zu erzählen!
Das allererste und wichtigste im Krugerpark sind die Impalas. Am Anfang noch spannend, danach eher Beiwerk. Ihnen gebührt an dieser Stelle dennoch eine kleine Erwähnung mit Bild. (wegen des M auf dem Hintern werden sie auch gerne Löwen fast food genannt.)
Das zweit wichtigste, allerdings sehr viel schwieriger zu erreichende, was manch einer in 10 Monaten nicht geschaffen hat, ist das Sichten aller BIG 5.
Auf irgendeine Weise wurden wir an diesem Wochenende vom Glück begleitet, sodass wir sie alle bewundern durften. Eine weitere Zutat für das Erfolgs-Rezept ist die Geduld...
Für die Unwissenden unter euch stelle ich hier die berühmt berüchtigten fünf vor.
(Für alle vermeintlichen Kenner: Nein, ich meine nicht die fürcherlichen 5.)
1: Ein Tier, welches mittlerweile im Kruger kaum übersehen werden kann, ist der Elefant. Auch hier gilt: Das erste Mal ein Erlebnis, am Ende hält man kaum noch für sie an.
2: Für ihn mussten wir glücklicherweise nicht lange suchen: Der Löwe. Wie der Zufall so wollte, fuhr uns eine Rangerin mit Reisegruppe entgegen, die uns einen Geheimtipp gab. Direkt nahmen wir den kleinen Umweg in Kauf und wurden mite in paar, in der Sonne faulenzenden Welpen + Mama belohnt.
3: In einem ausgetrocknetem Flussbett warteten gleich hunderte von ihnen: die Büffel.
Es war ein sehr beeinruckendes Erlebnis, wie die Herde direkt neben uns vor sich hin graste. Mit einem Foto kaum zu beschreiben, aber dieses hier triffts ganz gut:
4. Am ersten Tag eine Seltenheit, am zweiten Tag, auf unserem Rückweg, begegnete uns immer wieder der ein oder andere Geselle seiner Art: Das Nashorn (wie wir letztednlich herausfanden, spielt es keine Rolle, ob es jetzt ein black oder ein white Rhino ist). Am häufigsten lies sich das schwarze, mit dem breiten Mund blicken:
5: Die Sensation überhaupt, die uns schon von Weitem mit einem haufen Autos den Weg wies, war der Leopard! Auf den ersten Blick war er kaum zu erkennen, aber mit Hilfe eines Fernglases (das zum Glück doch noch ein kleines Plätzchen in meinem Koffer für Südafrika gefunden hatte) haben wir ihn dann doch gefunden. Ungestört von seinem Publikum verzehrte er genüßlich sein Mittagessen: ein Impala.
Da hört es aber nicht auf. In diesem riesigen Park laufen noch wesentlich mehr schöne, lustige, spannende, kleine, große, scheue, zutrauliche..... Tiere rum: Sich lausende Affen (große, kleine, junge, alte), jede Menge Vögel, majestätische Giraffen, ein fettes Krokodil, “buck”s aller Art (bushbuck, redbuck, waterbuck) etc pp. Meine Favouriten sind und bleiben die Zebras. Und es stimmt: sobald mehrere nebeneinander stehen, kann man nicht mehr sagen, welcher Teil zu welchem Tier gehört.
Einmal wurden wir sogar Zeuge folgender Situation:
Es graste eine Herde Zebras , begleitet von (natürlich) Impalas, an einer Wasserstelle. Hinzu kamen noch ein, zwei Elefanten, als plötzlich drei Löwen auftauchten. Alles brachte sich aufgescheucht in Sicherheit. Passiert ist letztendlich nichts, aber es war trotzdem spannend zu zuschauen.
Bei einer Pause auf einem Granitfelsen (jaja. Felsspat, Quarz und Glimmer lassen mich nie mehr los), wo man auch mal aus dem Auto raus durfte, sprang uns ein ganz verwirrtes etwas entgegen ;-)
Yeehaa!
Schalten sie auch das nächste mal ein, wenn es wieder heißt:
That´s the famous wildlife in South Africa...

Super, klasse, toll!! Du verrückte Nudel!
AntwortenLöschen