Jetzt stehen noch zwei Dinge auf dem Plan, die ich leider nicht mehr mitbekomme :((
Das sind die Road Shows und das Summercamp.
Auf einem Wochenende trifft sich eine Gruppe aus 5-6 Rovern aus den 5 Districts (Bezirk) und lernt viele Dinge ueber Tuberkulose und auch ueber Darstellungstechniken. Hierbei hilft Lucky Bembe (Mitarbeiter im Scoutoffice), der bereits jahrelang die Clownschule besucht und mittlerweile auch selbst ausbildet.
Desweiteren bereiten die Gruppen pro District ihre eigene Show vor, mit denen sie die Oeffentlichkeit auf die Gefahr der Krankheit Tuberkulose aufemerksam machen. Mit diesen Shows im Gepaeck treten sie an oeffentlichen Stellen, wie Mall, Kirchen, complexen etc auf.
Ausserdem zeigen sie ihre Kunste dann auch noch mal im Summecamp, wo nahezu alle Mitglieder aus Mpumalanga teilnehmen werden. Das Pfadilager, welches teilweise von einer deutschen Pfadfindergruppe vorbereitet wird findet Mitte August und das Woelflingslager dann Anfang September statt.
Ausserdem wird es einen ganzen Tag mit Aktivitaeten zu gesundheitlichen Inhalten geben.
Dienstag, 20. Juli 2010
Und sonst so?
Das war so im Groben meine Arbeit bezueglich meines „Hauptprojektes“. Nebenher habe ich einzelne Personen in ihren eigens aufgebauten „Unternehmen“ betreut. Goodness, die Taschen naeht, Ezcellent, der einen Kiosk hat und einen Kuehlschrank brauchte, Sontho, die ein Schmuckbastel- und Naehprojekt fuer eine Gruppe behinderter Frauen hat. Ich habe auch eine Art Kindertagesstaette dierekt am Mbombela Stadion betreut, bei der am Donnerstag (ENDLICH) der Wassertankstand installiert und dann die Wasserverbindung hergestellt wird, damit die Wasserhaehne benutzt werden koennen. Und so weiter und so fort.
Meistens aber habe ich meine Zeit hier im Office verbracht, oder habe Erledigungsfahrten gemacht oder telefoniert oder oder oder
Ich habe es aber nie bereut hier hin gekommen zu sein. Ich meine, in welch anderem Projekt kann man schon behaupten eine so grosse Vielfalt an Arbeitsfeldern abgedeckt zu haben?
My lord is a good lord...
Hier ein Artikel von mir zum Thema Pfadfinder und Kirche in Südafrika
Ende September begann mein weltwärts Freiwilligendienst im Scout Office in White River, Mpumalanga. Da erschienen mir 10 Monate noch sehr lang. Jetzt, da es auf meine letzten Wochen zugeht, möchte ich viel länger bleiben und Südafrika mit allen Facetten geniessen.
Fragt mich jemand nach meiner Arbeit, vergleiche ich sie oft mit der in einem Diozösanbüro. Von hier aus werden alle die Provinz betreffenden Dinge geregelt. Aber SASA (South African Scout Association) ist kein kirchlicher Verband. So sind auch die Gruppenstunden eher wie eine “AG” an Schulen. Wöchentlich trifft sich der Stamm und teilt sich in die verschiedenen Stufen und “Troops” auf. So sind die Leiter meist Lehrer. Mittlerweile gibt es aber auch immer mehr ehemalige Gruppenkinder. Dennoch: nur, weil sie nicht an Kirchen stattfindet, heißt es nicht, dass die Pfadfinderei hier nichts mit Glauben zu tun hat. Zum Beispiel beginnt jedes Treffen beginnt mit einem Gebet, oder im Lager gibt es ein „Scout’s Own“, eine Messe, die oft von den Kindern mit vorbereitet wird. Generell wird der eine Finger „Duty to god“ im Scout-Handzeichen ernst genommen.
Auch sonst ist der Glaube vieler Menschen hier sehr stark. Jeden Sonntag heißt es: die Familie zusammen trommeln, die besten Kleider anziehen und auf zu dem Ereignis der Woche! Egal ob Township, Farm oder Stadt, egal welche Glaubensrichtung. Auch ich, die bisher neben der Abfahrtsmesse für´s Sommerlager nicht viel mit Kirche zu tun hatte, war schon ein paar Mal dabei und habe mich von der Lebensfreude mitreißen lassen. Jeder kennt die Gospel Szenen aus Sister Act o.ä. Filmen. So kann man auch hier einen Kirchenbesuch eher mit der Teilnahme am Arobic Kurs im nächsten Fitness-Studio vergleichen, als mit einem ruhigen Vormittag auf kalten Bänken, bei dem eher Zuhören als Mitmachen angesagt ist. Immer findet sich ein Vorsänger und –tänzer, dem sich die Gemeinde mit Freuden anschliesst. Ab und an passierte es, dass auch ich diesen Part übernehmen sollte. Manchmal tat es auch nur ein „Sanibonani! Kunjani? Legama lami ngimi Maja.“, denn der community Gedanke ist sehr stark, weshalb jeder Besucher sich vorstellen muss. Auch generell gibt es Unterschiede: Alle beten laut und mit einer Hingabe, dass man nur staunen kann, Bibellesungen und Predikten wird mit offenen Ohren & Herzen gelauscht (oft wird mit einem lauten “AMEN!“ zugestimmt). Da diese aber meist in SiSwati (der lokalen Sprache) sind, kann es sehr anstrengend sein, besonders wenn es wieder ein Tag mit praller Sonne ist.
Irgendwo scheint es etwas zu geben, dem sich die Menschen anvertrauen können, das sie in allen Sorgen und Ängsten unterstützt, das sie überzeugen kann alle Probleme ließen sich ganz lieicht lösen. Ich kann nicht sagen, dass ich das Glauben hier gelernt habe, ich will auch nicht den Eindruck erwecken Südafrika sei ein durchweg christliches und frommes Land. Denn auch ohne Kirche lernt man eine ganz gewisse Lebensweise, die einem den Alltag erleichtert: Wenn du Probleme oder Stress hast, wenn du gerade mal wieder zu viel nachdenkst, wenn alles yu viel wird – Lass dich nicht unterkriegen, verlier nicht deine Lebensfreude, „don´t worry“ und “make a plan“!!! Das gibt keinen Sinn? Dann komm her und finde es selbst heraus: Südafrika ist “well prepared“ (engl.: Allzeit bereit) um allerwelts Gäste zu empfangen und zu bekehren - auf seine eigene Art und Weise.
Halleluja!
Amen!
Praise God!
Ende September begann mein weltwärts Freiwilligendienst im Scout Office in White River, Mpumalanga. Da erschienen mir 10 Monate noch sehr lang. Jetzt, da es auf meine letzten Wochen zugeht, möchte ich viel länger bleiben und Südafrika mit allen Facetten geniessen.
Fragt mich jemand nach meiner Arbeit, vergleiche ich sie oft mit der in einem Diozösanbüro. Von hier aus werden alle die Provinz betreffenden Dinge geregelt. Aber SASA (South African Scout Association) ist kein kirchlicher Verband. So sind auch die Gruppenstunden eher wie eine “AG” an Schulen. Wöchentlich trifft sich der Stamm und teilt sich in die verschiedenen Stufen und “Troops” auf. So sind die Leiter meist Lehrer. Mittlerweile gibt es aber auch immer mehr ehemalige Gruppenkinder. Dennoch: nur, weil sie nicht an Kirchen stattfindet, heißt es nicht, dass die Pfadfinderei hier nichts mit Glauben zu tun hat. Zum Beispiel beginnt jedes Treffen beginnt mit einem Gebet, oder im Lager gibt es ein „Scout’s Own“, eine Messe, die oft von den Kindern mit vorbereitet wird. Generell wird der eine Finger „Duty to god“ im Scout-Handzeichen ernst genommen.
Auch sonst ist der Glaube vieler Menschen hier sehr stark. Jeden Sonntag heißt es: die Familie zusammen trommeln, die besten Kleider anziehen und auf zu dem Ereignis der Woche! Egal ob Township, Farm oder Stadt, egal welche Glaubensrichtung. Auch ich, die bisher neben der Abfahrtsmesse für´s Sommerlager nicht viel mit Kirche zu tun hatte, war schon ein paar Mal dabei und habe mich von der Lebensfreude mitreißen lassen. Jeder kennt die Gospel Szenen aus Sister Act o.ä. Filmen. So kann man auch hier einen Kirchenbesuch eher mit der Teilnahme am Arobic Kurs im nächsten Fitness-Studio vergleichen, als mit einem ruhigen Vormittag auf kalten Bänken, bei dem eher Zuhören als Mitmachen angesagt ist. Immer findet sich ein Vorsänger und –tänzer, dem sich die Gemeinde mit Freuden anschliesst. Ab und an passierte es, dass auch ich diesen Part übernehmen sollte. Manchmal tat es auch nur ein „Sanibonani! Kunjani? Legama lami ngimi Maja.“, denn der community Gedanke ist sehr stark, weshalb jeder Besucher sich vorstellen muss. Auch generell gibt es Unterschiede: Alle beten laut und mit einer Hingabe, dass man nur staunen kann, Bibellesungen und Predikten wird mit offenen Ohren & Herzen gelauscht (oft wird mit einem lauten “AMEN!“ zugestimmt). Da diese aber meist in SiSwati (der lokalen Sprache) sind, kann es sehr anstrengend sein, besonders wenn es wieder ein Tag mit praller Sonne ist.
Irgendwo scheint es etwas zu geben, dem sich die Menschen anvertrauen können, das sie in allen Sorgen und Ängsten unterstützt, das sie überzeugen kann alle Probleme ließen sich ganz lieicht lösen. Ich kann nicht sagen, dass ich das Glauben hier gelernt habe, ich will auch nicht den Eindruck erwecken Südafrika sei ein durchweg christliches und frommes Land. Denn auch ohne Kirche lernt man eine ganz gewisse Lebensweise, die einem den Alltag erleichtert: Wenn du Probleme oder Stress hast, wenn du gerade mal wieder zu viel nachdenkst, wenn alles yu viel wird – Lass dich nicht unterkriegen, verlier nicht deine Lebensfreude, „don´t worry“ und “make a plan“!!! Das gibt keinen Sinn? Dann komm her und finde es selbst heraus: Südafrika ist “well prepared“ (engl.: Allzeit bereit) um allerwelts Gäste zu empfangen und zu bekehren - auf seine eigene Art und Weise.
Halleluja!
Amen!
Praise God!
Donnerstag, 29. April 2010
I'm Alive... I'm aliiiiiiiive
Ich habe irgendwann mal einen laaangen Absatz über Kapstadt angefangen und ihn irgendwie nie fertig gebracht. Der eigentliche Konsenz dieses Textes war, dass Kapstadt ziemlich gut das Bild dieser Regenbogen-Bevölkerung wieder spiegelt, denn es ist weder ein melting pot, noch eine salad bowl, einfach ein rainbow :-) es gibt jetzt nur wenige (ich würde gehaupten nur eine), die verstehen, was ich damit meine. Alle fragen sich warum ich mir über so etwas Gedanken mache, aber da hat meine geschätze Englisch-LK-Lehrerin nicht wenig Schuld dran.....
Damit sei dann auch mein Beitrag zu Kapstadt abgeschlossen. Seit dem ist einfach zu viel passiert, als dass ich mich jetzt daran aufhalten könnte. Sollten Nachfragen kommen, stehe ich dafür gerne zur Verfügung
Damit sei dann auch mein Beitrag zu Kapstadt abgeschlossen. Seit dem ist einfach zu viel passiert, als dass ich mich jetzt daran aufhalten könnte. Sollten Nachfragen kommen, stehe ich dafür gerne zur Verfügung
Themawechsel:
Natürlich bin nicht dazu gekommen sehr viel zu schreiben.... Super..... Dafür aber mal wieder ein paar Fotos.
Dafür gebe ich euch jetzt aber die ultimative Wahl. Ich weiß nämlich gar nicht, wo ich anfangen soll und ihr habt jetzt die einmalige Möglichkeit das mitzubestimmen!
Folgende Auswah ist gegeben:
1) Mein großes Projekt hier (Thema TB)
2) Damit zusammen-hängend: World TB Day am 24. März
3) Arbeit im alllgemeinen
4) Die BP-camps
5) Abantwana Bahambela Likusasa - die Scout Relay – DAS Event am 1. Mai
6) Reisen (Max oder Nele oder einfach so)
7) Meine Leute hier (Arbeit oder Freunde oder drum herum)
8) Einzelne schöne Erlebnisse
9) ich bin offen für weitere Vorschläge ;-)
Ich bitte um Rückmeldung, dann versuche ich mich direkt ans Schreiben zu machen.
Ich bitte um Rückmeldung, dann versuche ich mich direkt ans Schreiben zu machen.
Entschuldigt BITTE, dass ich mich über dieses Medium so lange nicht gemeldet habe!!!!
Eure Maja (oder auch Manyosi; SiSwati = die Biene.....)
Samstag, 30. Januar 2010
Pictures of CT, pictures of me...
Bevor der Monat um ist (BOAH. ALTA :-), das ist ja schon morgen, wo ist der Januar geblieben?), nutzt ich unsere letzten Brocken MB um euch mit Foto Material von der zweiten Haelfte meines Urlaubs, der dann ja in Kapstadt stattfand. Einige Fotos sind von Jana und einige von Caro, da meine dann auf dem erklummenen Tafelberg entgueltig schlapp gemacht hat.....
Text dazu spaeter :-)
Once a Scout, always a Scout!
Text dazu spaeter :-)
Muizenberg - bekannt fuer die bunten Strandhaeuschen.
Alles in allem eine wunderschoene Reise!!!!!
Samstag, 23. Januar 2010
I remember when…..
Dieser Beitrag nun steht schon seit einer Weile an… Ich habe beschlossen erstmal nur von der restlichen Gardenroute zu berichten und dann von Kapstadt. So ist es ein bisschen realistischer das mal langsam hinzukriegen.
Weiter ging es nach Mosselbay. Unterwegs machten wir einen „kleinen“ Abstecher durch die Klein Karoo nach Oudtshoorn mit seinen vielen Straußenfarmen. Anstatt uns eine dieser anzuschauen (was ein wenig daran gelegen haben mag, dass der 25.12. ein Feiertag ist...) ließen wir uns eine Führung durch die „Cango Wildlife Ranch“ geben. Der Gruppe von Ladies und Gentlemeeeeeen wurden dann die Schätzchen des Zoos gezeigt. Krokodile, weiße Tiger, Geparden etc pp, auch King Julian bekamen wir mal life zu Gesicht. Zu einem „geringen“ Aufpreis hätte man seine Lieblinge auch mal anfassen können oder in einem Käfig in das Krokodilbecken tauchen. All die Dinge, die das Touri-Herz höher schlagen lassen. Ich muss ganz persönlich sagen, dass ich da unsern schönen Krugerpark vorziehe, auch ohne Körperkontakt mit den Bewohnern.
Patsch
In Diesem Sinne: Schöne am liebsten wieder zurückwollende Grüße!
Jetzt beschwert euch ja nicht, das wäre zu viel Information auf ein Mal!
Nur mal so als Anmerkung nebenher: Meine Kamera hat direkt von Anfang an rumgezickt, weil sie eine ganz „kleine“ Welle abbekommen hat, also musste ich teilweise einfach damit leben, dass ich den ein oder anderen Ort einfach so in Erinnerung halten muss. Das heißt für meine Leser, dass nicht jeder beschriebene Ort auch illustriert dargestellt werden kann.
Naja wir waren ja glücklicherweise zu zweit unterwegs, sodass ich nicht ganz verloren war!
Aaaalso, versuchen wir die Reise mal zu rekonstruieren.
Wo war ich? Die letzte Nachricht habt ihr aus Plettenberg bekommen. Knüpfen wir dort direkt mal an. Im Reiseführer wurde es beschrieben als das Saint Tropez Südafrikas und diese Einschätzung kommt der Realität auch sehr nahe. Dazu war´s noch bewölkt... Naja, immerhin hatten wir ein tolles backpacker und es gab einen Flohmarkt :-) Viel mehr braucht es ja auch nicht, oder?
Mit unseren roten Santa-Mützen auf dem Kopf ging es dan in unserem genauso roten Schlitten auf die Fahrt nach Knysna, unserem Ziel für Weihnachten 2009. Unterwegs kamen wir dann in Wilderness vorbei. Einer Gegend, die zum größten Teil aus Nationalpark besteht. Dementsprechend war ein kurzer Halt es auf jeden Fall wert. Ein wunderschöner Strand mit vielen Bergen und tollen Pflanzen drum rum und von überall her kamen Paraglider geschwebt...
Knysna, DIE Adresse, wenn es um Austern-Essen geht. Auch wenn wir uns dieser besonderen Spezies nicht widmeten, gab es auch so eine große Auswahl an Meeresfrüchten. Da es ja Weihnachten war, haben wir es uns gegönnt eines der Restaurant auch mal von innen anzuschauen... Es war wirklich sehr lekker (nein, hier legt kein Schreibfehler vor).
Es ist und bleibt ein Ferienort für die reichere Bevölkerung Südafrikas, so wie Jeffrey´s Bay der Ort für die Surfer des Landes ist. Aber das heißt ja nicht, dass unsereins dort verloren war. Mit einer Bootsfahrt zu den bekannten „Heads“, zwei Gesteinsformationen die natürlich teil eines Nationalparks sind, und einem Spaziergang bis ganz an die Ecke des einen „head“s (wo wir uns dann auch ein schönes, kühles Savanna leisteten) war es ein erfolgreicher Weihnachts-Nachmittag.
An sich ist Knysna wirklich schön, auch wenn dieses Wort bei einer Beschreibung der Garden Route ein wenig inflationär benutzt wird...
Abends ging es dann in die uns als solche angekündigte Partyhochburg der ganzen Küste: dem Buffalo Bay Backpacker.
Direkt in Buffalo Bay, mit dem nun wirklich schönsten Strand weit und breit. Sand, Dünen, Felsen, Wellen, alles was das Herz begehrt. Wie wir im Nachhinein erfuhren, haben vor einer Weile die Besitzer gewechselt, was bewirkte, dass diese Unterkunft für „budget“/Rucksack-Reisende ihrem Ruf nicht mehr so wirklich gerecht wird. Unfreundliche Bedienung und die Kundschaft würde ich jetzt auch nicht direkt als die Party People vom Dienst bezeichnen....
Wir kamen uns dort ein wenig verloren vor, aber wir hatten dann Gesellschaft von ein paar nahezu redsamen Schweizern bekommen.
Direkt in Buffalo Bay, mit dem nun wirklich schönsten Strand weit und breit. Sand, Dünen, Felsen, Wellen, alles was das Herz begehrt. Wie wir im Nachhinein erfuhren, haben vor einer Weile die Besitzer gewechselt, was bewirkte, dass diese Unterkunft für „budget“/Rucksack-Reisende ihrem Ruf nicht mehr so wirklich gerecht wird. Unfreundliche Bedienung und die Kundschaft würde ich jetzt auch nicht direkt als die Party People vom Dienst bezeichnen....
Wir kamen uns dort ein wenig verloren vor, aber wir hatten dann Gesellschaft von ein paar nahezu redsamen Schweizern bekommen.
Mit ausgiebigen Sternegucken (ein sehr genialer Himmel dort an der Küste vom Nirgendwo ohne Beleuchtung drum herum) und einer kleinen Bescherung ging es ab in die Koofe.
Unser Blick beim Frühstück am nächsten Morgen:
Weiter ging es nach Mosselbay. Unterwegs machten wir einen „kleinen“ Abstecher durch die Klein Karoo nach Oudtshoorn mit seinen vielen Straußenfarmen. Anstatt uns eine dieser anzuschauen (was ein wenig daran gelegen haben mag, dass der 25.12. ein Feiertag ist...) ließen wir uns eine Führung durch die „Cango Wildlife Ranch“ geben. Der Gruppe von Ladies und Gentlemeeeeeen wurden dann die Schätzchen des Zoos gezeigt. Krokodile, weiße Tiger, Geparden etc pp, auch King Julian bekamen wir mal life zu Gesicht. Zu einem „geringen“ Aufpreis hätte man seine Lieblinge auch mal anfassen können oder in einem Käfig in das Krokodilbecken tauchen. All die Dinge, die das Touri-Herz höher schlagen lassen. Ich muss ganz persönlich sagen, dass ich da unsern schönen Krugerpark vorziehe, auch ohne Körperkontakt mit den Bewohnern.
In Mosselbay selbst wohnten wir in der Santos Express Train Lodge. Einem Zug, der an den Strand gestellt und dort zum backpacker umfunktioniert wurde. Unsere Dorm (Mehr-Hochbett-Zimmer) teilten wir uns mit ein paar anderen Deutschen und natürlich auch wieder einem Schweizer. Alle mit dem gleichen Problem: Wie schafft man es bei so wenig Platz und mit so wenig Utensilien ein annehmbares Abendessen zu zaubern? Naja, we made a plan :-)
Mit einem Ausflug zur Robbeninsel, bei unruhigem Seegang und einem Besuch beim Post-Tree (oder auch Posboom) Museum, wo der baum steht, an oder bei dem möglicherweise ein Reisender von dem Tod Bartomlomäus Dias´ Nachricht hinterlies, einem kurzen Sprung in das nahuzu warme Meer und einem netten Abend im „Patricks“ und einem anderen netten Abend im „Carouso“ hatten wir eine echt gute Zeit!
Das letzte Ziel sollte dann Kapstadt sein. Glücklicherweise haben wir dann aber doch einen „Rast“ zwischendurch gemacht: Hermanus. Wenn man je von diesem kleinen Ort gehört haben sollte, dann war es, weil er bekannt ist für´s Whalewatching. Allerdings kam und auch nach zwei Stunden auf den Ozean starren, keiner unserer großen Freeeeuuunnnndeeeee (dies sei bitte mit walischer Aussprache zu lesen) vor die Linse (die Linse, die genau an diesem Ta vollkommen streikte).
Also wenn es einen Ort in Südafrika gibt, an dem man auf jeden Fall mal gewesen sein muss, dann ist es eindeutig Hermanus. Überall hört man nur, „wenn du den Abstecher machen willst, dann fahr dort hin“, oder „dieses backpacker...“, immer mit verträumtem Blick. Ich gebe zu, dass ich in Zukunft auch einer dieser Menschen werde. Es ist einfach das genialste backpacker, das man sich so vorstellen kann mit verdammt tollen Menschen. Man kann auch den ganzen Tag nur dort bleiben! Was uns aber nicht davon abhielt in den Atlantik (jaaa, wir hatten den Ozean gewechselt) zu springen oder wie gesagt (oder eher geschrieben) stundenlang auf´s Meer zu schauen, direkt an den Felsen....
Einfach nur GENIAL! Ein wunderbarer Abschluss für unsere Reise an der Küste entlang.
Am Morgen danach ging es dann auf zur nächsten Großstadt, wo auch Jana zu uns stieß. Aber mehr dazu beim nächsten Mal.
Ein kleiner Besuch bei unsern Freunden in Betty´s Bay war aber noch drin. :-)
Pitsch
Patsch
In Diesem Sinne: Schöne am liebsten wieder zurückwollende Grüße!
P.S.: Die gesamte Reise hindurch hatten wir übrigens nur Radio mit K Fm ninty-four-point-five, oder eine CD von den Parlotones, auf der nur die ersten 5 Lieder funktionierten (Siehe blog-Titel)...
Push me to the floor.... :-)
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