Freitag, 9. Oktober 2009

Allways drive (and look!) on the left side of street.......

Das Ergebnis meiner ersten Arbeitswoche: Ich hab schon ein wenig am Steuer gesessen um mich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Klappt an sich ganz gut. Muss beim Abbiegen (Stoppschilder stehen jetzt auch links...) und so noch viel nachdenken, aber an sich gewöhnt man sich schnell an das links fahren. An andere Sachen wiederum nicht. Fahnenschwenker an der Baustelle, Warnblicklicht als Dankeschön, wenn man überholen durfte (und Lichthupe als bitteschön), beim Tanken nicht aussteigen, sondern machen lassen und der VERKEHR!! Wer schon mal im Feierabendverkehr in nem Stau auf der A40 gesteckt hat, meint vielleicht schon so einiges erlebt zu haben, aber das ist gar nichts zu den Straßen hier zwischen 4 und 6 Uhr. Sonst schon fahren die ja alle, als wäre sonst niemand auf der Straße, aber die Rush Hour ist hier unmöglich! Links schneidet dich einer und von rechts kommt ein Taxi, dessen Fahrer einen Fahrgast links neben dir von der Straße aufpicken will. Stau an der Ampel auf ner 5-spurigen, aber 6-spurig befahrenen Straße. Vollbeladene Autos vor dir, wo du denkst: Musste der Kühlschrank denn jetzt unbedingt auch noch oben drauf?!?

Ich fürchte wenn ich die ersten Male in Deutschland wieder fahre, werd ich zum absoluten Verkehrsrowdy.....

Ansonsten war ich recht aktiv. Hab nen Brief an ne Firma verfasst, die Geld für Bäume auf Esangweni (s. Nangu Thina) gespendet hat, mit Bildern und so, hab Regale durch die Gegend gehieft (und dabei ne Staubkur gemacht, da ich das Memory-Regal neu einräumen durfte), weil Nikki (meine Cheffin) ein eigenen Raum als Büro kriegt, hab die kitchenboxes gecheckt, den Parkplatz für den Bolero vermessen (mannomann, Matheunterricht hat scheinbar doch Sinn gemacht, drei Schrägflächen drin....) und heute dann Badges zählen. Klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen trostlos, aber mir reicht das für den Anfang vollkommen! Ich hab was zu tun, werd aber nicht überfordert.

Morgen gehts dann zum Street-Soccer Tournier von den scouts Mpumalanga (kann man mit der Diozösan-Ebene in Deutschland vergleichen). Freu ich mich schon drauf. Kann ich bestimmt auch zwischendurch meine Casino- und Gumbootdanceschritte-Kenntnisse verbessern.

Ist halt wie in Deutschland: Das Leben eines Pfadfinders spielt sich eher am Wochenende ab...

Jetzt habt ihr nen groben Eindruck von meinem Leben hier gewonnen. Freizeit bleibt auch genug (Kino und leckres Essen für ca. 5 Euro, shoppen in der Mall) - keine Sorge. Ist ja aber auch nur die erste Woche, wenn´s grundlegende Veränderungen gibt, werde ich euch davon berichten.

eure etwas müde Maja
heute mal ohne Fotos, sorry

P.S.: Nochmal zu den Ohrwürmern - heute lief ein fürchterliches remake von "die perfekte Welle" auf africaans im Radio..... schrecklich.....

4 Kommentare:

  1. Deine Fahrübungen hören sich abenteuerlich an, wieviel Beulen hat das Auto schon? Pass auf dich auf. lg.

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  2. hi maja,

    klingt ja echt cool, insbesondere deine tanz-eskapaden, sah bestimmt gut aus :-)
    und so wie's sich liest scheint auch das essen ok, obwohl boerworst bestimmt nix für mich wäre!
    und langweilig scheint dein job auf gar keinen fall zu sein, reichlich neue (lebens)erfahrungen & "beweise" dafür, daß du ein händchen für das arbeiten mit jungen leuten hast, weiter so :-)

    lg & bussi dein pa

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  3. Sawubona Maja!
    Endlich habe auch ich deinen Blog gefunden. Wenn ich von deinen Erlebnissen lese, bekomme ich ganz schreckliches Fernweh!!!
    Du hast von mehreren Lagern geschrieben: war das summer camp schon, oder kommt das noch?
    Genieße die Zeit und halte die Augen offen!
    Grüße bitte Nikki und Graceous ganz lieb von mir!
    *jule

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  4. Hi Jule!

    Schön von dir zu hören. Jaa, ist schon echt schön hier.
    Die district-summercamps waren vom 24.-27. September. Die Woche danach war dann das Rover-summercamp, wenn du das meintest. Die Grüße geb ich weiter!

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